Betrieb der KI
Der Reiter Betrieb zeigt, was die KI gerade tut, was wartet und was hakt. Jede KI-Arbeit ist ein Auftrag; große Mengen laufen als Stapel, wahlweise nachts.
So geht's
Einen Auftrag prüfen
- Öffnen Sie System → KI, Reiter Betrieb.
- Wählen Sie unter Zustand, was Sie sehen wollen, und unter Zeilen, wie viele.
- Klicken Sie auf eine Zeile, auf am Zeilenende oder mit der rechten Maustaste darauf.
- Wählen Sie Ansehen …, um den Auftrag mit seinen Modellaufrufen zu sehen.
- Wählen Sie Erneut versuchen, etwa nachdem ein Schlüssel erneuert wurde – oder Aufgeben.
Einen Stapel anlegen
- Klicken Sie Stapel anlegen.
- Mehr dazu unter Stapel anlegen.
Einen Stapel anhalten
- Klicken Sie auf die Zeile des Stapels.
- Wählen Sie Anhalten – später Fortsetzen.
Die Ansicht auffrischen
- lädt sofort neu. Daneben schalten Sie das automatische Aktualisieren ein und aus.
Gut zu wissen
- Der Fehler steht in der Zeile und sagt, was zu tun ist.
- Was gerade läuft, lässt sich nicht anfassen. Aufgeben gibt es nur bei Wartendem oder Gescheitertem.
- „Läuft“ ist fast immer leer. Ein Auftrag dauert etwa eine Sekunde. Wie viel durchgeht, zeigt der Puls ganz oben.
- Die Spaltenköpfe sortieren nur, was geladen ist – nicht den ganzen Bestand.
- Stehen dauerhaft viele auf „wartet“, ist der Zugang zu klein eingestellt oder sein Tagesbudget aufgebraucht – siehe Grenzen eines Zugangs.
- Erledigte Aufträge bleiben 14 Tage, aufgegebene 90. Was wartet oder läuft, wird nie weggeräumt.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Was die KI gerade tut, was wartet und was hakt. Jede KI-Arbeit ist ein Auftrag: Er übersteht einen Neustart, hält sich an die Grenzen seines Zugangs und sagt, warum er hängt. Große Mengen laufen als Stapel, wahlweise nachts.
Warum es das gibt
Vorher war KI-Arbeit ein Ereignis und kein Gegenstand: Sie geschah oder sie geschah nicht, und wenn sie es nicht tat, gab es nichts anzusehen. Ein fehlgeschlagener Aufruf war eine Zeile im Server-Log – nichts, was jemand im Portal beantworten konnte.
Die Zähler oben
Sie zeigen auf einen Blick, wie viele Aufträge in welchem Zustand stehen. Stehen dauerhaft viele auf wartet, ist der Zugang zu klein eingestellt (siehe „Gleichzeitig” unter Grenzen eines Zugangs) oder sein Tagesbudget ist aufgebraucht.
Zustände eines Auftrags
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| wartet | Eingereiht. Er läuft, sobald ein Platz frei ist und sein Fenster offen. |
| läuft | Gerade beim Anbieter. Ein laufender Auftrag lässt sich nicht anfassen. |
| wiederholt | Ein Versuch ist fehlgeschlagen; er versucht es erneut, mit wachsendem Abstand. |
| aufgegeben | Endgültig beendet – von Hand oder nach zu vielen Versuchen. Er bleibt sichtbar, damit niemand rätselt, wo das Dokument geblieben ist. |
| erledigt | Fertig. |
Dringlichkeit entscheidet die Reihenfolge: sofort (ein Mensch wartet – eine Frage, ein „jetzt erkennen”, ein Probelauf) vor zeitnah vor irgendwann (Stapelarbeit). Deshalb steht man nie hinter einem Nachtlauf: Ein Teil der Plätze bleibt für wartende Menschen frei.
Der Fehler steht in der Zeile, nicht im Log – er sagt, was zu tun ist: kein Zugang freigegeben, Schlüssel abgelehnt, Tagesbudget erreicht, Modell antwortet nicht in der geforderten Form.
Was Sie tun können
Klick auf eine Zeile (oder Rechtsklick) öffnet die Aktionen:
- Erneut versuchen – reiht den Auftrag wieder ein, etwa nachdem ein Schlüssel erneuert wurde.
- Aufgeben – er hört auf zu versuchen und bleibt als aufgegeben stehen.
Stapel
Ein Stapel beschreibt eine Menge Arbeit – „alle Dokumente ohne Kategorie” – und ist eine Zeile, keine Million. Der Arbeiter holt sich daraus immer nur den nächsten Block; die Warteschlange bleibt ein Puffer und kein Lager. Wer zwischendurch von Hand einordnet oder löscht, verändert die Restmenge, ohne dass jemand eine Liste aufräumen müsste.
Siehe Stapel anlegen für das Anlegen samt Zeitfenster und Schätzung.
Zustände: läuft, wartet auf sein Fenster, angehalten, fertig. Anhalten verliert nichts: Was schon eingereiht ist, läuft aus.
Der Puls
Ganz oben steht, wie viel wirklich durchgeht: Modellaufrufe der letzten Stunde, was offen ist, die mittlere Dauer, die Token – und zwölf Säulen, an deren Form Sie sehen, ob der Durchsatz steigt, fällt oder steht.
„Läuft” ist fast immer leer, und das ist kein Fehler. Ein Auftrag dauert inzwischen etwa eine Sekunde; wer alle paar Sekunden nachsieht, erwischt selten einen mitten in der Arbeit – und schließt daraus, es geschehe nichts, während die Maschine durchgehend rechnet. Die Frage lautet deshalb nicht „was läuft in dieser Zehntelsekunde”, sondern „wie viel geht durch”.
Die Liste der Aufträge
Gezeigt wird ein Ausschnitt: das zuletzt Geschehene zuoberst, Laufendes ganz oben. Wie viele Zeilen – 50, 100 oder 500 – stellen Sie rechts ein, und mit Zustand sehen Sie gezielt nur das Wartende, das Gescheiterte oder das Aufgegebene.
Die Spaltenköpfe sortieren, was gerade geladen ist – nicht den ganzen Bestand. Bei zehntausend erledigten Aufträgen wäre alles andere eine Zusage, die eine Betriebsansicht nicht halten kann; wer einen anderen Ausschnitt braucht, wählt ihn über Zustand und Zeilenzahl.
Am Zeilenende sitzt das ⋮-Menü: Ansehen öffnet den Auftrag mit allem, was über ihn bekannt ist – samt der Modellaufrufe, die er ausgelöst hat, mit Modell, Dauer und Token. Dazu erneut versuchen, und bei Wartendem oder Gescheitertem aufgeben. Rechtsklick auf die Zeile tut dasselbe. Was gerade läuft, lässt sich nicht anfassen.
Wie lange bleiben die Einträge?
Ein erledigter Auftrag steht 14 Tage, ein aufgegebener 90. Der Unterschied ist Absicht: Erledigtes ist Routine, Aufgegebenes ist der Beleg dafür, dass etwas nicht ging – und danach sucht man selten am selben Tag. Was wartet oder läuft, wird nie weggeräumt, gleich wie alt es ist: Fertig ist nicht dasselbe wie fällig.
Verloren geht dabei nichts, was zählt: Was die Arbeit gekostet hat, steht im Protokoll der Modellaufrufe (in der Vorgabe 100 Tage) und danach in den Tagessummen – die bleiben.
Stand: 01.11.2026
Stapel anlegen#
Ein Stapel arbeitet eine ganze Menge ab – etwa alle Dokumente ohne Kategorie –, ohne die Warteschlange zu fluten. Wahlweise läuft er nur nachts oder in einem festen Zeitfenster.
So geht's
- Öffnen Sie System → KI, Reiter Betrieb, und klicken Sie Stapel anlegen.
- Wählen Sie unter Was die Menge. Darunter steht die geschätzte Dauer und die geschätzten Token.
- Haken Sie Nur außerhalb der Arbeitszeit an, wenn er tagsüber nicht laufen soll.
- Setzen Sie nach Bedarf Frühestens ab und Längstens bis. Ein Ende vor dem Beginn heißt „über Mitternacht“.
- Klicken Sie Anlegen.
Gut zu wissen
- Die Arbeitszeit kommt aus dem Kalender. Ist dort keine hinterlegt, gilt „immer außerhalb“.
- Beide Fenster müssen offen sein – das des Stapels und das des Zugangs. Sonst steht in der Zeile „wartet auf sein Fenster“.
- Gab es noch keinen Lauf, bleibt die Schätzung leer.
- Kein Objekt kommt zweimal dran. Ein zweiter Stapel derselben Art verdoppelt weder Arbeit noch Rechnung.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Ein Stapel arbeitet eine ganze Menge ab – etwa alle Dokumente ohne Kategorie –, ohne die Warteschlange zu fluten und ohne die Rechnung zu sprengen. Wahlweise nur nachts.
Warum es das gibt
Bei einem Erstimport stehen schnell Hunderttausende Dateien an. Sie einzeln einzureihen hieße, die Warteschlange in ein Lager zu verwandeln und tagsüber jeden wartenden Menschen hinter sich zu stellen. Ein Stapel bleibt eine Zeile, und die Restmenge ergibt sich aus dem Zustand der Daten statt aus einer Liste, die veraltet, während man sie abarbeitet.
Was Sie eintragen
- Was – die Menge. Angeboten wird, was die Fachmodule als Arbeit melden, mit der Anzahl der betroffenen Objekte. Darunter steht die Rechnung vor dem Start: geschätzte Dauer und Token, hochgerechnet aus den letzten Läufen. Gab es noch keine, bleibt die Schätzung ausdrücklich leer – eine erfundene Zahl wäre schlechter als keine.
- Nur außerhalb der Arbeitszeit – die Arbeitszeit kommt aus dem Kalender. Dort wird sie gepflegt und kennt Feiertage; eine zweite Uhrzeitliste hier wäre dieselbe Information an zweiter Stelle, und die zweite ist immer die veraltete. Ist keine Arbeitszeit hinterlegt, gilt „immer außerhalb” – ein Stapel, der auf eine nie gepflegte Arbeitszeit wartet, liefe sonst nie.
- Frühestens ab / längstens bis – das Zeitfenster dieses Stapels. Ein Ende vor dem Beginn heißt „über Mitternacht” (22:00–06:00) – genau der Fall, den ein Nachtlauf braucht.
Neu indexieren: wenn der Text stimmt und der Index nicht
Zwei Mengen heißen „… neu indexieren” – eine für Dokumente, eine für Hilfeseiten. Sie sind für den Fall, dass sich nicht der Text geändert hat, sondern der Index:
- Das Wissen liegt jetzt woanders – ein anderer Zugang für das Wissen, eine neue Wissensbasis bei ai-host.
- Die Art zu zerteilen hat sich geändert. Seit dem 21.09.2026 werden lange Texte in Stücke zerlegt; was vorher am Stück abgelegt wurde, liegt weiterhin am Stück da.
Das ist die Lücke, die der laufende Betrieb nicht schließt: Der Hintergrunddienst vergleicht die Fassung des Textes und überspringt, was unverändert ist – zu Recht, sonst legte jeder Neustart jede Seite neu ab. Nur merkt er nichts davon, wenn der Index veraltet ist und der Text nicht. Zu sehen ist davon auch nichts: Was fehlt, ist ein Suchergebnis, das niemand vermisst.
Daneben steht je eine Menge „… ohne Suchindex” – nur das, was noch nie durchgelaufen ist. Die ist die günstigere und meistens die richtige.
Zwei Fenster aus zwei Gründen
Am Zugang steht, wann dieser Anbieter überhaupt belastet werden darf (Kosten, Rate-Limits); am Stapel, wann diese Arbeit laufen soll. Beide müssen offen sein. Läuft ein Stapel nicht, ist das die erste Stelle zum Nachsehen: Die Zeile sagt „wartet auf sein Fenster”.
Kein Objekt zweimal
Die Menge erschöpft sich selbst – nach einem Lauf steht ein Dokument nicht mehr auf „ausstehend” –, und der Arbeiter überspringt zusätzlich, was dieser Stapel schon hatte. Ein zweiter Stapel derselben Art verdoppelt also weder die Arbeit noch die Rechnung.
Hängt zusammen mit
Stand der Texte: Netbits.Flow 0.2.0.0-beta.3 · Schlüssel ai-platform.betrieb
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