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KI-Kontingente

Ein Kontingent legt fest, wie viel KI eine Person am Tag verbrauchen darf – gezählt in Token, nicht in Anfragen. Es gibt eine Vorgabe je Bereich und eine Ausnahme je Konto.

So geht's

Vorgabe für den Bereich setzen

  1. Wählen Sie oben rechts den Bereich.
  2. Öffnen Sie System → KI, Reiter Kontingente.
  3. Tragen Sie unter Vorgabe je Bereich (Token/Tag) die Zahl ein. 0 heißt: kein Kontingent.
  4. Klicken Sie Übernehmen.

Ausnahme für ein Konto setzen

  1. Klicken Sie in der Zeile des Kontos auf oder mit der rechten Maustaste auf die Zeile.
  2. Wählen Sie Ausnahme setzen.
  3. Tragen Sie Token je Tag ein und klicken Sie Übernehmen.

Nachsehen, wofür es draufging

  1. Klicken Sie auf die Zeile – oder wählen Sie im Menü Wofür?.
  2. Sie sehen die einzelnen Aufrufe von heute. Für andere Tage nehmen Sie KI-Auswertung.

Gut zu wissen

  • Die Ausnahme sticht die Vorgabe des Bereichs. 0 als Ausnahme entfernt sie wieder.
  • Angerechnet wird nur, was ein Mensch auslöst. Arbeit des Systems zählt gegen das Budget des Zugangs.
  • Ist das Kontingent erreicht, läuft der laufende Aufruf zu Ende. Der nächste wird mit einer Erklärung abgelehnt.
  • Jeder sieht seinen eigenen Stand in den Einstellungen.

Hintergrund

Kurz (bisher)

Wie viel KI eine Person am Tag verbrauchen darf. Vorgabe je Bereich, Ausnahme je Konto – gezählt in Token, nicht in Anfragen.

Warum es das gibt

Zwei Grenzen aus zwei Gründen. Das Tagesbudget am Zugang schützt die Rechnung: Ein Stapel, der über Nacht das Monatsbudget verbraucht, ist kein hypothetischer Fall. Das Kontingent am Konto schützt die Fairness: Ein einzelner Benutzer, der den Assistenten den ganzen Tag füttert, verbrauchte sonst das Budget des Hauses, und die anderen stünden ab Mittag ohne KI da.

Was Sie eintragen

  • Vorgabe je Bereich (Token/Tag) – gilt für alle Konten des oben rechts gewählten Bereichs. 0 heißt: kein Kontingent. Ohne gewählten Bereich lässt sich keine Vorgabe setzen; der Bereichsfilter steht in der Kopfzeile des Portals.
  • Ausnahme je Konto – Menü ⋮ am Zeilenende oder Rechtsklick auf die Zeile → Ausnahme setzen. Sie sticht die Vorgabe des Bereichs. 0 entfernt die Ausnahme, dann gilt wieder die Vorgabe – das ist etwas anderes als ein Kontingent von null, das hieße „darf nicht mehr fragen”.

Warum Token und nicht Anfragen

Eine Frage zu einem zweihundertseitigen Vertrag kostet das Tausendfache einer kurzen. Anfragen zu zählen bestrafte den, der viel fragt, und ließe den davonkommen, der teuer fragt.

Was angerechnet wird

Was ein Mensch ausdrücklich auslöst: eine Assistentenfrage, ein „jetzt erkennen”, ein Probelauf. Was das System von selbst tut – Einordnen beim Hochladen, Stapel über Nacht –, zählt gegen das Budget des Zugangs, nicht gegen eine Person. Sonst wäre bestraft, wer viele Dokumente ablegt.

Erreicht heißt abgelehnt, nicht abgeschnitten

Der laufende Aufruf läuft zu Ende; der nächste wird mit einem Satz abgelehnt, der sagt, wann es wieder geht. Und jeder sieht seinen eigenen Stand in den Einstellungen, bevor er ihn braucht – ein Kontingent, von dem man erst beim Anschlagen erfährt, ist eine Falle.

Wofür es draufging

Zeile anklicken (oder Rechtsklick → Wofür?) zeigt die einzelnen Aufrufe von heute: Zeitpunkt, Interaktion, Objekt, Token, Betrag. Für andere Tage und größere Zeiträume: der Reiter KI-Auswertung.

Gezeigt werden Aufrufe, keine Inhalte. Den Verbrauch anderer sieht nur, wer die Rolle „KI-Verbrauch auswerten” trägt, und jede Einsicht hinterlässt eine Spur im Audit-Protokoll.

Stand: 01.11.2026

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