KI-Zugänge
Ein Zugang ist ein KI-Dienst, den diese Installation nutzen darf – im eigenen Haus oder in der Cloud. Er wird erst geprüft, dann eingeschaltet und dann für einzelne Bereiche freigegeben.
So geht's
Einen Zugang anlegen
- Öffnen Sie System → KI, Reiter Zugänge, und klicken Sie Neuer Zugang.
- Wählen Sie oben eine Vorlage. Sie füllt Protokoll und Adresse aus.
- Tragen Sie im Abschnitt 1 · Verbindung Name, Protokoll, Basis-Adresse und Schlüssel ein – siehe Woher der API-Schlüssel kommt.
- Klicken Sie Verbindung prüfen. Erst danach lassen sich Modelle wählen.
- Kreuzen Sie unter 2 · Was er kann die Fähigkeiten an und wählen Sie je eine ein Modell – siehe Modell und Fähigkeiten.
- Setzen Sie unter 3 · Grenzen und Kosten Grenzen und Preise – siehe Grenzen eines Zugangs und Was ein Zugang kostet.
- Geben Sie unter 4 · Daten und Freigabe an, wo verarbeitet wird, und haken Sie die Bereiche an – siehe Wohin die Daten dürfen.
- Klicken Sie Anlegen.
Einschalten und ordnen
Klicken Sie auf am Zeilenende oder mit der rechten Maustaste auf die Zeile:
- Einschalten oder Abschalten – bei der Netbits-Cloud zuerst In Betrieb nehmen ….
- Früher fragen und Später fragen ändern die Reihenfolge.
- Für das Wissen verwenden wählt den Zugang, über den Dokumente und Hilfe liegen.
- Bearbeiten öffnet den Zugang, Löschen … entfernt ihn nach einer Rückfrage.
Gut zu wissen
- Der oberste passende Zugang bekommt die Aufgabe – wenn er sie kann und für den Bereich freigegeben ist.
- Die Schutzklasse sticht die Reihenfolge. Ein externer Zugang wird übersprungen, wenn die Daten nicht hinaus dürfen.
- Ein Schlüssel wird nie wieder angezeigt. Beim Bearbeiten heißt ein leeres Feld „unverändert“.
- Netbits KI (ai-host) bekommt zusätzlich die Abschnitte 5 · Profil und Kontingent und, nach dem Speichern, 6 · Ausprobieren.
- Vorlagen pflegen Sie im aufklappbaren Abschnitt Vorlagen – eigene über Eigene Vorlage. Siehe Anmeldung per Browser einrichten.
- Den Suchbestand finden Sie weiter unten auf dieser Seite – siehe Wo das Wissen liegt.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Welche KI-Dienste diese Installation nutzen darf – im eigenen Haus oder in der Cloud. Ein Zugang wird erst geprüft, dann eingeschaltet, dann für einzelne Bereiche freigegeben.
Warum es das gibt
Bis dahin standen Adresse und Schlüssel in einer Konfigurationsdatei auf dem Server. Ein Anbieterwechsel war damit ein Dateizugriff und ein Neustart – für etwas, das Ihren Kosten und Ihren Daten gilt und deshalb Ihre Entscheidung sein sollte.
Was Sie eintragen
Das Formular steht in vier Reitern – in der Reihenfolge, in der man einen Zugang einrichtet. Bei Netbits KI (ai-host) kommen 5 · Profil und Kontingent und, nach dem Speichern, 6 · Ausprobieren dazu.
1 · Verbindung
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Name | So taucht der Zugang in allen Listen auf. Zwei gleiche Namen sind nicht erlaubt – sie wären in jeder Auswahl ein Ratespiel. |
| Protokoll | OpenAI-kompatibel, Anthropic oder Netbits KI (ai-host). Siehe unten: drei genügen. |
| Basis-Adresse | Die Wurzel der Schnittstelle, bei OpenAI-kompatiblen Diensten meist mit /v1 am Ende. |
| Schlüssel | Der API-Schlüssel; leer heißt beim Bearbeiten „unverändert”. Woher er kommt: Woher der API-Schlüssel kommt |
| Workspace-ID | Nur bei Anthropic und nur, wenn der Schlüssel an eine Person gebunden ist. Sie ordnet die Nutzung dem richtigen Arbeitsbereich beim Anbieter zu; steht sie falsch, weist der Anbieter ab. |
| Verbindung prüfen | Baut die Verbindung auf und holt die Modellliste. Muss einmal geglückt sein, bevor es weitergeht. |
| Beim Anbieter anmelden | Der zweite Anmeldeweg über ein Abo statt eines Schlüssels – nur bei externen Zugängen und erst nach dem Speichern. |
2 · Was er kann
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Modell | Je angekreuzter Fähigkeit das Modell, das sie bedient. Wählbar erst nach geglückter Prüfung – die Liste kommt vom Anbieter. Ohne Modell kommt der Zugang für diese Fähigkeit nicht zum Zug. |
| Fähigkeiten | Text, Embedding, Bilder verstehen, Bilder erzeugen. Siehe Modell und Fähigkeiten. |
3 · Grenzen und Kosten – ausführlich in Grenzen eines Zugangs und Was ein Zugang kostet
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Gleichzeitig | Wie viele Aufrufe dieser Zugang parallel verträgt (Vorgabe 2). |
| davon für Stapel | Wie viele dieser Plätze die Stapelarbeit höchstens belegt (Vorgabe 1). Der Rest bleibt für wartende Menschen frei. |
| Token je Tag | Die harte Bremse. 0 = unbegrenzt. Darüber wird der Zugang gar nicht erst gefragt. |
| je Mio. Eingabe / Ausgabe | Die Preise des Anbieters, getrennt wie er abrechnet. 0 = unbekannt. |
| Währung | Die Währung der Preise, z. B. EUR. |
4 · Daten und Freigabe – ausführlich in Wohin die Daten dürfen
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Wo wird verarbeitet? | Im Haus, Netbits-Cloud oder Drittanbieter. Nicht aus dem Protokoll ablesbar. |
| Region der Verarbeitung | Wohin die Daten gehen, z. B. EU oder US. |
| Freigegeben für | Welche Bereiche diesen Zugang benutzen dürfen. |
Protokoll: drei genügen
vLLM, Ollama und OpenAI sprechen dieselbe Schnittstelle. Sie unterscheiden sich in der Adresse, im Schlüssel und in den Modellnamen – nicht im Protokoll. Wählen Sie deshalb OpenAI-kompatibel, egal ob der Dienst im Serverraum oder bei OpenAI läuft. Anthropic ist das zweite Protokoll.
Bei OpenAI-kompatiblen Diensten endet die Basis-Adresse meist auf /v1 – ein häufiger Grund für
„keine Modellliste gefunden”.
Netbits KI (ai-host) ist das dritte: die KI von Netbits über ihre eigene Schnittstelle. Als Adresse
tragen Sie Server und API-Port ein, etwa http://ai-host:8081 – ohne /api/v1, das hängt Flow an.
Der Schlüssel beginnt mit nbai_. Statt Modellen listet die Prüfung Ziele – Gruppen von Modellen,
die Netbits betreibt; wählen Sie je Fähigkeit eines. Wo Netbits verarbeitet, stellen Sie unter Wo wird
verarbeitet? Netbits-Cloud ein; steht ai-host bei Ihnen im Haus, Im Haus.
„Wo wird verarbeitet?”
Diese Angabe ist nicht aus dem Protokoll ablesbar: Dieselbe OpenAI-Schnittstelle kann in Ihrem Serverraum oder in Kalifornien stehen. Wählen Sie Im Haus, Netbits-Cloud oder Drittanbieter – davon hängt ab, welche Berechtigung gefragt wird und ob die Schutzklasse der Daten den Aufruf überhaupt zulässt.
Bei einem externen Zugang tragen Sie die Region ein. Sie ist die Antwort auf die Frage, wohin Daten gehen – und die wird irgendwann gestellt.
Erst prüfen, dann einschalten
Der Knopf Verbindung prüfen baut die Verbindung auf und ruft die Modellliste ab. Erst danach lässt sich ein Zugang einschalten: Was nie geantwortet hat, soll nicht in Betrieb gehen. Sonst fällt der Tippfehler erst dem Benutzer auf – als Erkennung, die schweigt.
Die Fehlermeldungen sind bewusst unterschiedlich. „Der Schlüssel wird nicht angenommen” schickt Sie
woandershin als „endet die Basis-Adresse auf /v1?“.
Vorlagen
Ein Zugang beginnt mit einer Vorlage: Sie bringt Protokoll, Adresse und – wo es sie gibt – die Anmeldeangaben mit. Netbits liefert welche für OpenAI, Anthropic, Mistral und Copilot; ändern lässt sich jede, entfernen nur die selbst angelegten.
Was eine Vorlage nicht mitbringen kann, ist die Client-Kennung. Bei GitHub und Azure entsteht sie durch eine Registrierung in eurem eigenen Entwicklerportal und gehört dem, der sie vornimmt. Bei den Abo-Anmeldungen von OpenAI und Anthropic gehört sie den Werkzeugen des Anbieters. Der Hinweis an jeder Vorlage sagt, was zu tun ist.
Für Mistral ist die Vorlage besonders nützlich: Der Dienst verarbeitet in der EU und spricht die OpenAI-Schnittstelle – für Bereiche, an denen ein Zugang außerhalb der EU am Datenschutz scheitert, ist das oft der einzige gangbare Weg.
Zwei Wege sich anzumelden
API-Schlüssel ist der Regelweg: ein Vertrag mit dem Anbieter, mit Auftragsverarbeitung und abrechenbarer Nutzung.
Anmeldung per Browser nutzt stattdessen ein bestehendes Abo. Der Knopf steht beim Bearbeiten eines externen Zugangs; er führt zum Anbieter, und nach der Anmeldung kommen Sie zurück.
Das ist rechtlich etwas anderes. Für Abo-Konten gelten andere Bedingungen zu Auftragsverarbeitung, Datennutzung und Aufbewahrung als für die API. Und es ist betrieblich zerbrechlicher: Der Zugang hängt am Abo einer Person – endet es oder verlässt sie das Unternehmen, endet die KI-Funktion mit ihr. Für Kunden mit Datenschutzanforderungen ist der Schlüssel der richtige Weg.
Damit die Anmeldung überhaupt möglich ist, müssen unter Anmeldeangaben der Anbieter Adressen und Client-Kennung stehen. Sie stammen aus der Dokumentation des Anbieters; Flow rät sie nicht. Die dort angezeigte Rückleitungsadresse muss beim Anbieter hinterlegt sein, sonst weist er die Anmeldung ab.
Läuft die Anmeldung ab und lässt sich nicht erneuern, wird das am Zugang vermerkt – ein stiller Ausfall bei der nächsten Anfrage wäre schlechter.
Der Schlüssel
Er liegt verschlüsselt im Tresor und wird nie wieder angezeigt. Beim Bearbeiten heißt ein leeres Feld „unverändert” – sonst nähme jede Änderung an der Adresse dem Zugang still die Anmeldung.
Ein lokaler Dienst ohne Anmeldung braucht keinen Schlüssel; lassen Sie das Feld dann leer.
Was ein Zugang kann
Das Protokoll allein sagt es nicht. Die OpenAI-Schnittstelle kennt Embeddings – ein Chat-Modell dahinter liefert aber keine. Kreuzen Sie deshalb an, was der Zugang bedienen soll, und wählen Sie je Fähigkeit das Modell, das sie tatsächlich kann:
- Text – Chat und Klassifizierung; das braucht fast alles in Flow
- Embedding – Vektoren für die Suche und die Dokumentenablage
- Bilder verstehen / Bilder erzeugen – für später
Wer von einem Server beides braucht, legt einen Zugang an und wählt je Fähigkeit ein eigenes Modell – Chat und Embedding können am selben Zugang verschiedene fahren. Das ist ehrlicher als ein Modell, das beides können soll und nur eines kann – das scheitert sonst erst beim Aufruf, mit einer Meldung des Anbieters statt einer von uns.
Beim Prüfen wird die Fähigkeit aus dem Modellnamen vorgeschlagen: Steht embed oder bge darin,
ist Embedding angehakt. Ein Vorschlag, kein Beschluss.
Wissen: ein Zugang je Mandant
Dokumente und Hilfe liegen in Wissensbasen von ai-host – nicht mehr in einem eigenen Vektorspeicher neben Flow. Dafür gibt es die Fähigkeit Wissen: Ein Zugang „Netbits KI“ hat sie, wenn sein Key die Wissensbasen lesen darf. Das stellt die Prüfung fest und der tägliche Abgleich; angekreuzt wird sie nicht.
- Über genau einen Zugang liegt das Wissen eines Mandanten – nicht je Bereich wie die übrigen Fähigkeiten, sonst lägen Dokumente desselben Mandanten in verschiedenen ai-hosts.
- Kann es nur einer, ist er es von selbst. Können es mehrere, wählen Sie im Zeilenmenü Für das Wissen verwenden; der gewählte trägt die Marke Wissen.
- Die Wissensbasis legen Sie bei ai-host an, nicht Flow: im ai-host-Portal anlegen – dort wählen Sie Embedding und Speicherort – und dem Key dieses Zugangs mit Schreibrecht zuordnen. Flow nimmt genau diese eine; Dokumente und Hilfe liegen gemeinsam darin. Darf der Key in keine oder in mehrere schreiben, legt Flow nichts ab und sagt warum.
- Rechte bleiben in Flow: ai-host bekommt die Abschnitte, gesucht wird dort, geprüft, sortiert und gefragt wird in Flow – erst danach sieht ein Modell etwas.
Wer zuerst gefragt wird
Die Reihenfolge in der Liste entscheidet. Über Früher fragen und Später fragen im Menü verschieben Sie einen Zugang; der oberste, der die Aufgabe kann und für den Bereich freigegeben ist, bekommt sie.
Vorher entschied bei mehreren gleichartigen Zugängen die Datenbank – also der Zufall. Wohin Kundendaten gehen, ist keine Frage für den Zufall.
Die Sicherheit hängt nicht an der Reihenfolge: Ein externer Zugang wird übersprungen, wenn die Schutzklasse der Daten ihn verbietet, ganz gleich, wo er steht.
Freigabe je Bereich
Ein eingeschalteter Zugang wird noch von niemandem genutzt. Erst die Freigabe entscheidet, welcher Bereich seine Daten dorthin geben darf.
Das sind zwei verschiedene Fragen: Haben wir einen Schlüssel ist Einkauf, darf dieser Bereich seine Daten dorthin geben ist Datenschutz. Deshalb zwei Schritte.
Nutzung
Anfragen, Token und Dauer je Zugang über die letzten 30 Tage. Wer einen Cloud-Zugang bezahlt, will sehen, wofür – und wer feststellt, dass ein lokaler Dienst nie gefragt wird, sucht den Grund im Routing.
Was hier nicht entschieden wird
Welches Modell welche Aufgabe bedient. Diese Seite sammelt, was zur Verfügung steht; die Zuordnung gehört zur Aufgabe und damit in die Prompt-Verwaltung.
Stand: 01.11.2026
Wohin die Daten dürfen#
Hier entscheiden Sie zwei getrennte Fragen: ob Inhalte über diesen Zugang das Haus verlassen, und welche Bereiche ihre Daten dorthin geben dürfen.
So geht's
- Öffnen Sie den Zugang und wechseln Sie in den Abschnitt 4 · Daten und Freigabe.
- Wählen Sie unter Wo wird verarbeitet?: Im Haus (eigenes Netz), Netbits-Cloud (netbits.ai-host) oder Drittanbieter (Inhalte verlassen das Haus).
- Tragen Sie bei einem Zugang außer Haus die Region der Verarbeitung ein, etwa
EU. - Haken Sie unter Freigegeben für die Bereiche an, die den Zugang nutzen dürfen.
- Klicken Sie Speichern.
Gut zu wissen
- Wo verarbeitet wird, ist nicht aus dem Protokoll ablesbar. Dieselbe Schnittstelle kann im Serverraum oder in Übersee stehen.
- Ein eingeschalteter Zugang ohne Freigabe wird von niemandem genutzt.
- Für die Netbits-Cloud und für Drittanbieter gibt es zwei getrennte Erlaubnisse. Die eine öffnet die andere nicht.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Zwei getrennte Fragen: ob Inhalte das Haus verlassen, und welcher Bereich sie dorthin geben darf. Die erste beschreibt den Dienst, die zweite ist Ihre Entscheidung.
Warum es das gibt
„Haben wir einen Schlüssel” ist Einkauf. „Darf dieser Bereich seine Daten dorthin geben” ist Datenschutz. Beides in einem Schalter zusammenzufassen hieße, die zweite Frage nie zu stellen.
Was Sie eintragen
- Wo wird verarbeitet? – Im Haus (eigenes Netz), Netbits-Cloud (netbits.ai-host) oder Drittanbieter. Das ist nicht aus dem Protokoll ablesbar: Dieselbe OpenAI-Schnittstelle kann in Ihrem Serverraum oder in Kalifornien stehen. Davon hängt ab, welche Berechtigung gefragt wird und ob die Schutzklasse der Daten den Aufruf überhaupt zulässt.
- Region der Verarbeitung – z. B.
EU,US. Sie ist die Antwort auf die Frage, wohin Daten gehen – und die wird irgendwann gestellt, meist von jemandem, der eine Frist dabei hat. - Freigegeben für – welche Bereiche diesen Zugang benutzen dürfen. Ein eingeschalteter Zugang ohne Freigabe wird von niemandem genutzt.
Die Schutzklasse sticht alles
Ein externer Zugang wird übersprungen, wenn die Schutzklasse der Daten ihn verbietet – ganz gleich, wo er in der Reihenfolge steht und ob er freigegeben ist. Gesundheitsdaten bleiben lokal, auch wenn der schnellste Zugang in der Cloud steht. Findet sich dann kein erlaubter Zugang, scheitert die Anfrage mit einer Meldung – es gibt keinen stillen Ausweichweg in die Cloud.
Netbits und Drittanbieter sind zwei Erlaubnisse
Für die Netbits-Cloud gilt ai-platform.netbits-cloud-inference.use, für Drittanbieter
ai-platform.external-inference.use. Die eine öffnet die andere nicht: So lässt sich sagen
„Gesundheitsdaten dürfen zu Netbits, aber nicht zu einem Drittanbieter“.
Wer trotzdem außer Haus fragen darf
Der einzelne Benutzer kann im Assistenten einen Zugang ausdrücklich wählen. Das verschiebt nur die Reihenfolge: Ohne die passende Berechtigung und ohne Freigabe für seinen Bereich kommt ein Zugang außer Haus weiterhin nicht zum Zug.
Grenzen eines Zugangs#
Die Grenzen eines Zugangs legen fest, wie viele Aufrufe er gleichzeitig verträgt, wie viel davon die Stapelarbeit belegen darf und wie viele Token er am Tag höchstens kosten darf.
So geht's
- Öffnen Sie den Zugang und wechseln Sie in den Abschnitt 3 · Grenzen und Kosten.
- Tragen Sie unter Gleichzeitig ein, wie viele Aufrufe parallel laufen dürfen.
- Tragen Sie unter davon für Stapel ein, wie viele dieser Plätze die Stapelarbeit höchstens belegt.
- Tragen Sie unter Token je Tag das Tagesbudget ein.
0heißt unbegrenzt. - Klicken Sie Speichern.
Gut zu wissen
- Zu viele gleichzeitige Aufrufe bringen Fehler statt Antworten – und die Wiederholungen kosten zusätzlich.
- Was davon für Stapel nicht belegt, bleibt für wartende Menschen frei.
- Ist das Tagesbudget erreicht, wird der Zugang gar nicht erst gefragt.
- Das Tagesbudget schützt die Rechnung und gilt für den Zugang. Das Kontingent schützt die Fairness und gilt für eine Person – siehe KI-Kontingente.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Wie viel dieser Zugang gleichzeitig verträgt, wie viel davon die Stapelarbeit belegen darf und wie viele Token er am Tag höchstens kosten darf.
Warum es das gibt
Ein Anbieter, den man mit zwanzig gleichzeitigen Anfragen bewirft, antwortet mit Fehlern statt mit Ergebnissen – und ein Stapel, der über Nacht durchläuft, kann ein Monatsbudget verbrauchen, bevor morgens jemand hinsieht.
Was Sie eintragen
- Gleichzeitig (Vorgabe 2) – wie viele Aufrufe dieser Zugang parallel verträgt. Ein lokaler Dienst auf kräftiger Hardware verträgt mehr, ein Cloud-Anbieter mit Rate-Limit weniger. Zu hoch eingestellt heißt: Fehler statt Antworten, und die Wiederholungen kosten zusätzlich.
- davon für Stapel (Vorgabe 1) – wie viele dieser Plätze die Stapelarbeit höchstens belegt. Die Differenz ist der Platz, der für wartende Menschen frei bleibt. Eine Sortierung nach Dringlichkeit nützt nichts, wenn alle Plätze für Minuten belegt sind: Der Vorrang entsteht erst dadurch, dass ein Platz frei ist.
- Token je Tag – die harte Bremse.
0heißt unbegrenzt. Ist das Budget erreicht, wird der Zugang gar nicht erst gefragt: Sonst fiele die Bremse als Fehlermeldung des Anbieters auf, und die liest sich wie ein Defekt statt wie eine Entscheidung des Hauses.
Zusätzlich: das Zeitfenster
Am Zugang lässt sich hinterlegen, wann er überhaupt belastet werden darf – für Anbieter, die nachts günstiger sind oder tagsüber gebraucht werden. Ein Stapel läuft nur, wenn beide Fenster offen sind, seines und das des Zugangs (siehe Stapel anlegen).
Nicht zu verwechseln mit dem Kontingent
Das Tagesbudget hier schützt die Rechnung und gilt für den Zugang. Das Kontingent unter KI-Kontingente schützt die Fairness und gilt für eine Person. Beide greifen unabhängig voneinander.
Was ein Zugang kostet#
Tragen Sie die Preise des Anbieters ein, dann zeigt jede Auswertung einen Betrag statt nur einer Menge Token.
So geht's
- Öffnen Sie den Zugang und wechseln Sie in den Abschnitt 3 · Grenzen und Kosten.
- Tragen Sie unter je Mio. Eingabe und je Mio. Ausgabe die Preise des Anbieters ein.
- Tragen Sie die Währung ein, etwa
EUR. - Klicken Sie Speichern.
Gut zu wissen
0heißt unbekannt, nicht kostenlos. Aufrufe ohne Preis fallen aus der Summe.- Ein neuer Preis wirkt nicht rückwirkend. Vergangene Tage behalten ihren Preis.
- Bei mehreren Währungen bildet Flow keine Gesamtsumme.
- Die Beträge finden Sie in KI-Auswertung, in KI-Kontingente und in den eigenen Einstellungen.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Die Preise des Anbieters je Million Token, getrennt für Ein- und Ausgabe, dazu die Währung. Daraus entsteht in jeder Auswertung ein Betrag statt einer Menge.
Warum es das gibt
„21.165 Token” sagt niemandem etwas. „4,80 EUR” schon – und der Satz, der bei einem Mitarbeiter wirkt, ist der mit dem Betrag, nicht der mit den Token. Ohne Preis bleibt in der Auswertung die Menge stehen.
Was Sie eintragen
- je Mio. Eingabe – was der Anbieter für eine Million eingehender Token verlangt.
- je Mio. Ausgabe – dasselbe für die Antwort. Anbieter rechnen beides getrennt ab, meist ist die Ausgabe deutlich teurer.
- Währung – z. B.
EURoderUSD. Solange nur eine Währung im Haus ist, erscheint sie in den Summen; bei mehreren wird keine Gesamtsumme gebildet, statt Äpfel und Birnen zu addieren.
0 heißt unbekannt, nicht kostenlos. Aufrufe ohne Preis fallen aus der Summe, statt als Null
einzugehen: Eine Summe, die Teile unterschlägt, sieht aus wie eine Rechnung und ist keine.
Preisänderungen wirken nicht rückwirkend
Was ein Tag gekostet hat, wird beim Verdichten zum Preis des Tages festgehalten. Ändern Sie morgen den Preis, sieht die Rechnung von gestern trotzdem gleich aus.
Wo Sie die Beträge wiederfinden
Reiter KI-Auswertung (Zeitraum frei wählbar), Reiter KI-Kontingente (heute), und jeder Benutzer sieht seinen eigenen Betrag in den Einstellungen und im Kalender.
Modell und Fähigkeiten#
Hier legen Sie fest, was ein Zugang kann – und je Fähigkeit, welches Modell sie bedient. Ohne Modell für eine Fähigkeit kommt der Zugang für sie nicht in Frage.
So geht's
- Öffnen Sie den Zugang und klicken Sie im Abschnitt 1 · Verbindung auf Verbindung prüfen.
- Wechseln Sie in den Abschnitt 2 · Was er kann.
- Kreuzen Sie jede Fähigkeit an, die der Zugang bedienen soll, etwa Text (Chat, Klassifizierung).
- Wählen Sie daneben unter Modell das passende Modell aus der Liste des Anbieters.
- Tragen Sie nach Bedarf das Kontextfenster des Modells (Token) ein – so, wie es am Modellserver eingestellt ist.
- Klicken Sie Speichern.
Gut zu wissen
- Angeboten wird nur, was das Protokoll kann. Anthropic bietet zum Beispiel kein Embedding.
- Ein Server kann am selben Zugang für Text und Embedding je ein eigenes Modell fahren.
- Bietet der Dienst genau ein Modell an, schlägt Flow es vor. Prüfen Sie den Vorschlag.
- Das Kontextfenster gilt für das Modell, das Text bedient. Leer lassen ist in Ordnung – eine geratene Zahl schneidet Anfragen ab.
- Welches Modell welche Aufgabe bedient, steht beim Prompt – siehe KI-Prompts.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Was dieser Zugang kann – und je Fähigkeit, welches Modell sie bedient. Ohne Modell für eine Fähigkeit kommt der Zugang für sie nicht in Frage.
Warum es das gibt
Das Protokoll allein sagt es nicht. Die OpenAI-Schnittstelle kennt Embeddings – ein Chat-Modell dahinter liefert aber keine. Ohne diese Angabe scheiterte der Aufruf erst beim Anbieter, mit dessen Fehlermeldung statt einer von uns.
Was Sie eintragen
Je Fähigkeit eine Zeile: ankreuzen und das Modell dazu wählen. Die Modelle sind wählbar, sobald die Verbindung geprüft ist; die Liste kommt vom Anbieter, nicht aus einer gepflegten Tabelle. Ohne angekreuzte Fähigkeit kommt der Zugang im Routing nicht zum Zug – in der Liste steht dann „nichts gewählt”.
- Fähigkeiten:
- Text (Chat, Klassifizierung) – das braucht fast alles in Flow: Assistent, Einordnen, Probeläufe.
- Embedding – Vektoren aus Text. Die Suche des Assistenten braucht es nicht mehr selbst: Dokumente und Hilfe legt Flow über die Fähigkeit Wissen bei ai-host ab, der selbst einbettet (KI-Zugänge).
- Bilder verstehen – liest Text von Bildern ab, wenn bei einem Anhang „mit Sichtmodell lesen” gewählt wird. Eine Frage mit Bild geht an dieses Modell, nicht an das für Text.
Angeboten wird nur, was das Protokoll kann: OpenAI-kompatibel bietet Text, Embedding und Bilder verstehen, Anthropic Text und Bilder verstehen – Embedding gibt es dort nicht.
Bietet der Zugang beim Prüfen genau ein Modell an, wird es eingetragen – für die Fähigkeit, die
der Modellname nahelegt: Steht embed oder bge darin, ist es Embedding. Ein Vorschlag, kein
Beschluss – prüfen Sie ihn.
Kontextfenster des Modells
Gilt für das Modell, das Text bedient. Wie viel insgesamt hineinpasst – Frage und Antwort zusammen, in Token. Das ist das, was am
Modellserver eingestellt ist (--max-model-len bei vLLM).
Warum Flow es nicht selbst weiß: Ein Server startet mit der Grenze, die ihm jemand mitgegeben hat. Dasselbe Modell läuft auf zwei Maschinen mit verschiedenen Fenstern, und was es theoretisch könnte, sagt darüber nichts. Wer den Server betreibt, weiß es – Flow kann es nur erfragen, nicht erraten.
Wozu es dient: Eingabe und Ausgabe teilen sich das Fenster. Ohne die Zahl fragt Flow ins Blaue, und der Anbieter lehnt ab – mit einem Satz, der aussieht wie ein Defekt:
This model’s maximum context length is 8192 tokens. However, you requested … your prompt contains at least 8193 input tokens.
Mit der Zahl rechnet Flow vorher: Was die Frage schon verbraucht hat, fehlt der Antwort, und das Antwortbudget schrumpft entsprechend – statt dass der ganze Aufruf scheitert.
Leer lassen ist in Ordnung. Dann fragt Flow wie bisher. Eine geratene Zahl wäre schlechter als keine: Sie schnitte Anfragen ab, die durchgegangen wären.
Ein Server, mehrere Modelle
Wer von einem Server Text und Embedding braucht, kreuzt beides am selben Zugang an und wählt je
ein Modell – etwa ein Chat-Modell für Text und bge-m3 für Embedding. Ein zweiter Zugang mit
derselben Adresse ist dafür nicht mehr nötig.
Welches Modell welche Aufgabe bedient
Entscheidet nicht diese Seite. Sie sammelt, was zur Verfügung steht; die Zuordnung gehört zur Aufgabe und steht bei der Interaktion – Reiter Prompts, Feld „Zugang”. Eine Einordnung ist mit einem kleinen Modell im Haus gut bedient, der Assistent braucht ein großes.
Woher der API-Schlüssel kommt#
Den API-Schlüssel bekommen Sie im Portal des Anbieters. Er wird dort meist nur einmal angezeigt – kopieren Sie ihn sofort in das Feld Schlüssel des Zugangs.
So geht's
- Legen Sie beim Anbieter ein API-Konto an und laden Sie dort Guthaben auf.
- Erzeugen Sie im Portal des Anbieters einen Schlüssel und kopieren Sie ihn.
- Öffnen Sie in Flow den Zugang, Abschnitt 1 · Verbindung, und fügen Sie ihn unter Schlüssel ein.
- Prüfen Sie Protokoll und Basis-Adresse – die Werte je Anbieter stehen unten im Hintergrund.
- Klicken Sie Verbindung prüfen.
- Klicken Sie Speichern.
Gut zu wissen
- Ein Abo ist kein API-Zugang. ChatGPT Plus oder Claude Pro bringen keinen API-Schlüssel mit.
- Beim Bearbeiten heißt ein leeres Feld: Der gespeicherte Schlüssel bleibt.
- Lokale Dienste wie Ollama oder vLLM brauchen meist keinen Schlüssel – lassen Sie das Feld leer und wählen Sie unter Wo wird verarbeitet? die Angabe Im Haus (eigenes Netz).
- GitHub Copilot hat keinen Schlüssel zum Eintragen. Er läuft über die Anmeldung per Browser – siehe Anmeldung per Browser einrichten.
- Anbieter benennen ihre Portale um. Im Zweifel gilt die Dokumentation des Anbieters.
Wenn es nicht klappt
Nutzen Sie Verbindung prüfen – die Meldungen sind unterschiedlich und meinen Verschiedenes: „Der Schlüssel wird nicht angenommen” heißt falscher oder abgelaufener Schlüssel, „endet die Basis-Adresse auf /v1?” heißt richtige Anmeldung an der falschen Adresse.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Jeder Anbieter gibt Schlüssel in seinem eigenen Portal aus. Der Schlüssel wird einmal angezeigt – kopieren Sie ihn sofort hierher, ein zweites Mal zeigt ihn niemand.
Das Missverständnis, das die meiste Zeit kostet
Ein Abo ist kein API-Zugang. Wer ChatGPT Plus oder Claude Pro bezahlt, hat damit keinen API-Schlüssel und kein API-Guthaben – das sind bei beiden Anbietern getrennte Produkte mit getrennter Abrechnung. Für die API legen Sie ein Konto an und laden Guthaben auf; das Abo läuft davon unberührt weiter.
Wer sein Abo doch nutzen will, nimmt die Anmeldung per Browser statt des Schlüssels – mit den Einschränkungen, die dort beschrieben sind.
Anthropic
Konto auf console.anthropic.com anlegen. Der Schlüssel steht dort unter API Keys → Create Key. Vorher unter Billing Guthaben aufladen, sonst antwortet die API mit einer Fehlermeldung über fehlendes Kontingent – der Schlüssel selbst ist dann gültig, was die Suche in die falsche Richtung lenkt.
Basis-Adresse: https://api.anthropic.com/v1, Protokoll Anthropic.
Wenn beim Prüfen „anthropic-workspace-id is required” erscheint, ist der Schlüssel an Ihre Person gebunden statt an einen Arbeitsbereich. Er weiß dann nicht, für wen er arbeitet. Zwei Wege:
- Die Workspace-ID in das Feld darunter eintragen. Sie steht in der Konsole unter
Settings → Workspaces und beginnt mit
wrkspc_. - Oder in der Konsole einen Schlüssel anlegen, der von vornherein zu einem Arbeitsbereich gehört – dann entfällt die Angabe.
OpenAI
Konto auf platform.openai.com – das ist nicht chat.openai.com, wo das Abo lebt. Schlüssel unter API keys → Create new secret key. Auch hier vorher Guthaben aufladen.
Basis-Adresse: https://api.openai.com/v1, Protokoll OpenAI-kompatibel.
Mistral (EU)
Konto auf console.mistral.ai, Schlüssel unter API Keys. Für Kunden, bei denen Verarbeitung außerhalb der EU nicht in Frage kommt, ist das oft der einzige gangbare externe Anbieter.
Basis-Adresse: https://api.mistral.ai/v1, Protokoll OpenAI-kompatibel.
GitHub Copilot
Hier gibt es keinen API-Schlüssel zum Eintragen. Der Zugang läuft über die Anmeldung per Browser, und dafür braucht die Organisation eine Copilot-Lizenz (Business oder Enterprise). Wie das eingerichtet wird, steht bei Anmeldung per Browser einrichten.
Lokal: Ollama, vLLM, LM Studio
Meist gar kein Schlüssel – das Feld bleibt leer. Nur wenn Sie den Dienst hinter einer Zugangskontrolle betreiben, tragen Sie ein, was dort vergeben wurde.
Denken Sie daran, unter Wo wird verarbeitet? Im Haus zu wählen: Die Auswahl entscheidet, ob die Schutzklassen der Daten den Aufruf zulassen, und ein Dienst im eigenen Serverraum verlässt das Haus nicht.
Ohne Gewähr
Anbieter benennen ihre Portale um. Stimmt eine Angabe hier nicht mehr, gilt die Dokumentation des Anbieters – und ein Hinweis an uns, damit dieser Text nachzieht.
Anmeldung per Browser einrichten#
Eine Vorlage für die Anmeldung per Browser braucht vier zusammengehörige Angaben. Fehlt eine, bleibt es beim API-Schlüssel – für die meisten Anbieter der richtige Weg.
So geht's
- Registrieren Sie beim Anbieter eine OAuth-Anwendung. Tragen Sie dort die Rückleitungsadresse ein, die Flow anzeigt.
- Öffnen Sie in Flow System → KI, Reiter Zugänge, und klappen Sie den Abschnitt Vorlagen auf.
- Öffnen Sie die Vorlage per Klick – oder legen Sie mit Eigene Vorlage eine neue an.
- Tragen Sie unter Anmeldung per Browser die Autorisierungs-Adresse, die Token-Adresse, die Client-Kennung und den Berechtigungsumfang ein.
- Schreiben Sie unter Hinweis, was zu tun ist, und klicken Sie Speichern.
- Legen Sie einen Zugang mit dieser Vorlage an und klicken Sie dort Beim Anbieter anmelden.
Gut zu wissen
- Die beiden Adressen stehen in der Dokumentation des Anbieters. Für GitHub sind sie schon eingetragen.
- Die Client-Kennung ist Ihre. Keine Vorlage kann sie mitbringen.
- Geben Sie im Berechtigungsumfang so wenig wie möglich frei.
- Beim Anbieter anmelden gibt es nur bei externen Zugängen und erst nach dem Speichern.
- Mitgelieferte Vorlagen lassen sich ändern, aber nicht löschen.
Wenn es nicht klappt
- „invalid_client” – die Client-Kennung passt nicht zur Adresse, oder die App ist bei einem anderen Anbieter registriert.
- „redirect_uri_mismatch” – die Rückleitungsadresse fehlt beim Anbieter oder weicht ab; sie muss zeichengenau übereinstimmen.
- „invalid_scope” – ein Wert im Berechtigungsumfang existiert beim Anbieter nicht.
Hintergrund
Kurz (bisher)
Vier Angaben, die zusammengehören. Fehlt eine, bleibt es beim API-Schlüssel – das ist kein Mangel, sondern für die meisten Anbieter der richtige Weg.
Woher die Werte kommen
Die beiden Adressen stehen in der Dokumentation des Anbieters, meist unter „OAuth” oder „Authorize URL”. Sie sind für alle Kunden dieses Anbieters gleich und ändern sich selten. Für GitHub sind sie in den mitgelieferten Vorlagen bereits eingetragen:
- Autorisierungs-Adresse:
https://github.com/login/oauth/authorize - Token-Adresse:
https://github.com/login/oauth/access_token
Die Client-Kennung ist Ihre. Sie entsteht, wenn Sie beim Anbieter eine OAuth-Anwendung registrieren – bei GitHub unter Settings → Developer settings → OAuth Apps, bei Azure im App-Registrierungs-Portal. Deshalb kann keine Vorlage sie mitbringen: Es gibt sie nicht, bevor jemand sie anlegt.
Bei der Registrierung tragen Sie dort die Rückleitungsadresse ein, die Flow beim Zugang
anzeigt (…/system/ki/anmeldung). Ohne sie weist der Anbieter die Anmeldung ab – das ist der
häufigste Fehler beim ersten Versuch.
Der Berechtigungsumfang sagt, was die Anmeldung darf, mehrere Werte durch Leerzeichen
getrennt. Für GitHub genügt oft read:user. So wenig wie möglich: Was Sie hier eintragen, gilt
für jede Anfrage, die Flow im Namen dieser Anmeldung stellt.
Beispiel: Copilot für eine GitHub-Organisation
- In der Organisation eine OAuth-App registrieren, als Rückleitungsadresse die aus Flow eintragen.
- Die Client-Kennung aus GitHub hier einsetzen; die Adressen stehen schon.
- Vorlage speichern, Zugang damit anlegen, Beim Anbieter anmelden klicken.
Hängt zusammen mit
Stand der Texte: Netbits.Flow 0.2.0.0-beta.3 · Schlüssel ai-platform.zugang
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